Vergangene Vorträge

11.05.2017

19:30 Uhr

„Moppedhiking“ - Eine Reise durch Osteuropa

Nicole Hanke, Moritz Hoffmann

Im Sommer 2016 haben sich Nicki und Moe zwei große Wanderrucksäcke geschnappt und sind für 4 Wochen aufs Motorrad gesprungen. Ohne große Vorplanung oder spezielles Equipment ging es los in Richtung Osten. Auf ihrer Reise durch 9 verschiedene Länder haben sie rund 4300 Kilometer zurückgelegt, so manch einen Berg erklommen, tolle Begegnungen gemacht und atemberaubende Landschaften erlebt. Mit durchschnittlichen 150 km pro Tag blieb genug Zeit, Länder und Leute näher kennenzulernen. Sie durchlebten so ziemlich alles - von purer Verzweiflung bis zu Momenten des größten Glücks. Man muss eben nicht immer in die weite Ferne, um Abenteuerliches zu erleben und Neues zu entdecken. In ihrem Vortrag wollen sie die schönen, lustigen und auch schmerzhaften Momente ihrer außergewöhnlichen Reise teilen.

Erste Eindrücke der Reise findet ihr im Blog „Moppedhiker“
http://www.moppedhiker.de/de/home-deutsche-startseite/

23.06.2016

19:30 Uhr

Kambodscha - Im Schatten der Tempel von Angkor

Martin Meine, Philipp Meine

Die Tempelanlagen von Angkor, allen voran das größte sakrale Gebäude der Welt, Angkor Wat, sind wohl das erste, was man mit Kambodscha verbindet. Jenseits dieser beeindruckenden Monumente hat das kleine südostasiatische Land noch unendlich mehr zu bieten. Von den Salzfeldern Keps, den schwimmenden Dörfern auf dem Tonle Sap bis hin zu den unwegsamen Bergen Mondulkiris haben wir in mehreren Aufenthalten die Provinzen des Landes bereist. Die dadurch gewonnenen intensiven Einblicke in die Gesellschaft, Kultur und Religion Kambodschas wollen wir mit euch teilen.

12.05.2016

19:30 Uhr

China - Die Reise in das Reich der Mitte

Rainer Westdörp

China ist mit 1,3 Mrd. Menschen eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Unter Mao Zedong wurde am 01.10.1949 die Volksrepublik China in Peking ausgerufen. Seither befindet sich das Land im Zwiespalt zwischen Moderne und Tradition. Um diese Polarität hautnah zu erleben, habe ich 2015 ein sechsmonatiges Praktikum bei der Firma Bosch in Nanjing absolviert. Der Vortrag verbindet Eindrücke der chinesischen Kultur und ihrer Tradition mit atemberaubenden Bildern und Erfahrungen aus dem beruflichen Leben.

18.02.2016

19:30 Uhr

Tansania - lebendig, bunt, berauschend

Julian Sax

Ein Jahr in einem weit entfernten, fremden Land. Mit Vorfreude und einigen Sorgen bin ich hin - mit unzähligen Erfahrungen wieder zurück. Einen Großteil hat mein Projekt dazu beigetragen, in dem ich tätig war: Ein muslimisches Waisenhaus. In 365 Tagen Tansania habe ich die Menschen, die Sprachen und weitere Aspekte der Kultur kennen und schätzen gelernt. Neben atemberaubenden Weiten und einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt habe ich die tansanische Bevölkerung als offen, großzügig und hilfsbereit erlebt. Die wenigen negativen Erfahrungen, die ich in dem Land machen konnte, waren rückblickend genauso prägend wie die positiven. 

12.11.2015

19:30 Uhr

Kap Verde - Forschungsreisen, Vulkanausbrüche und Tudo

Benjamin Schumacher

Kap Verde ist ein Inselstaat, der ca. 500 km westlich der Küste von Senegal liegt. Die neun Hauptinseln sind vulkanischen Ursprungs und teilweise noch immer aktiv. Zwei Forschungsreisen führten mich in ein sehr entspanntes, sonniges Land, von dem viele meiner Freunde gar nicht wussten, dass es überhaupt existiert. Auf der ersten Exkursion untersuchten wir die Auswirkungen eines Tsunamis, der die Kap Verden vor mehreren tausend Jahren traf. Die zweite Forschungsreise beschäftigte sich mit der Vegetation und dem Umgang der Einheimischen mit ihrer Umwelt. So konnte ich selbst einige Kapverdianer kennenlernen. Sie haben einen eigenen Charme und eine eigene Art mit aktivem Vulkanismus zu leben, die mich nachhaltig beeindruckt haben.

16.07.2015

19:30 Uhr

Nepal - Macht, Ohnmacht und der Wunsch nach Fortschritt

Lisa Maiworm

Nepal ist eines der ärmsten Länder unserer Welt und immer
nur dann in den Medien präsent, wenn große Namen im Zusammenhang mit noch
größeren Berggipfeln fallen, oder – wie es aktuell leider der Fall ist – wenn das
kleine Nepal von einer großen Katastrophe überrannt wird. Naiv und unaufgeklärt
habe ich mich nach meinem Abitur auf eine „Reise“ in dieses Land gemacht. Ich
hatte den Wunsch und den Vorsatz, dort zu helfen, wo scheinbar Hilfe gebraucht
wird. Von meiner 10-monatigen Erfahrung an einer nepalesischen Schule und einem
Kinderheim mitten in Kathmandu, der Begegnung mit den ärmsten Menschen Nepals in
den Bergregionen des Himalaya sowie meinen Eindrücken von einer mir fremden
Kultur möchte ich im Rahmen des Vortrags berichten.

19.05.2015

20:00 Uhr

Äthiopien- Land der Vielfalt

Christian Sefrin

In meiner Live-Fotoreportage nehme ich Sie mit auf eine Reise durch die Natur und Kultur Äthiopiensz Ich berichte von den Begegnungen und dem Leben am Horn von Afrika! von Herausforderungen sowie Perspektiven eines Landes! das in vielen Köpfen auch heute noch arm und unterentwickelt ist. Doch in Wirklichkeit erscheint Äthiopien vielfältigerÄ Lassen Sie sich überraschen und faszinieren von authentischen und erfrischendürealistischen Geschichtenz Auch für Naturliebhaber ist Äthiopien eine wahre Schatzkiste ü von den höchsten Gipfeln Afrikas bis zu Wüsten und Savannen! mit Pflanzen und Tieren! die man nur hier findetz Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise!

Dieser Vortrag findet in Kooperation mit der Studenteninitiative Weitblick Marburg e.V. statt!


22.01.2015

19:30 Uhr

Peru - Das Land der Gegensätze

Anna Hermesdorf

„Alles was man braucht, kann man in Peru entdecken!“

Unvergessliche Zeiten in unbekannten Welten – diese fünf Worte stellen für mich
genau das dar, was ich in Peru erlebt habe. Ein mir unbekanntes Land breitete
sich vor mir aus, als ich zum Auslandsstudium im August 2013 in Lima ankam.
Unbekannt! Fremd! Riesig! Und unvergesslich positive Eindrücke habe ich wieder
mit nach Deutschland gebracht. Die Peruaner sind so unterschiedlich wie die
Landschaften, die sich über das südamerikanische Land verteilen, und ich bin
dankbar über jeden Tag, den ich in Wüsten, auf Bergen, am Strand und im
Dschungel verbringen durfte.

23.10.2014

19:30 Uhr

Auf Polarstern-Expedition

Laura Halbach
Laura Halbach
Keine Beschreibung vorhanden. (Stand: 05.10.2014)

Im Herbst 2013 führte mich meine zweimonatige Reise an Bord des Forschungsschiffes "Polarstern" in das ewige Eis der Antarktis. Dabei erhielt ich nicht nur die Möglichkeit an der wissenschaftlichen Arbeit der Polarforscher teilzunehmen, sondern auch das Leben auf der See und drei Kontinente kennenzulernen. An den Erlebnissen meiner Reise von Chile über die Antarktis bis nach Südafrika möchte ich euch teilhaben lassen - und außerdem erklären, warum Krill wichtig ist, worum es sich eigentlich beim Pfannkuchen-Eis handelt und was das Zillertal am Südpol zu suchen hat.  :)

10.07.2014

19:30 Uhr

Sierra Leone – Im Auftrag der Entwicklungszusammenarbeit

Leonie Dylla

Sierra Leone – bei den meisten eigentlich nur bekannt durch den lang andauernden Bürgerkrieg und wegen der Diamanten. Auf Rankings wie dem „Human Development Index“ belegt Sierra Leone seit Jahren stets einen der letzten drei Plätze. 
Während meines Aufenthalts dort hatte ich jedoch die Chance, eine ganz andere Seite des Landes kennenzulernen. 6 Monate habe ich für Terra Tech dort gearbeitet und dabei nicht nur Armut, Krankheit und Verfall erlebt, sondern gleichzeitig auch Lebensfreude sowie die Bereitschaft den eigenen Besitz mit jedem zu teilen. In meinem Vortrag möchte ich von Erlebnissen und Eindrücken aus einem Land berichten, das noch von den Folgen des Bürgerkrieges geprägt ist, dessen Bevölkerung jedoch mit allen Mitteln versucht dagegen anzukämpfen.

05.06.2014

19:30 Uhr

Ecuador – das Land der Vulkane

David Stein

Ecuador, der kleine Andenstaat an der Pazifikküste Südamerikas ist etwas ganz besonderes: In nur wenigen Stunden kann man von der Küste in nicht enden wollenden Serpentinen in das Hochland fahren und sich dort inmitten unzähliger Berggipfel wiederfinden. Ich selbst kam in den Genuss, in einem kleinen Bergdorf ein Jahr verbringen zu dürfen. Während dieser Zeit habe ich mich intensiv dem Bergsteigen gewidmet. Daher werde ich in meinem Vortrag Ecuador auf eine andere Art und Weise präsentieren als üblich, nämlich von oben, von den Bergen, die sich bis auf über 6000 Meter erstrecken.

16.01.2014

19:30 Uhr

Usbekistan - „Weißes Gold“ und „Blaue Kuppeln“

Ann-Kathrin Thomas, Henrik Schrade

Ein Land, in dem die Geschichte von „Tausend und eine Nacht“ ihren Anfang nimmt und Geschichte und Moderne unmittelbar aufeinandertreffen. Geprägt durch Gebirge, Oasen und Wüsten, zeichnet sich die Region durch eine landschaftliche Vielfalt aus, welche sich in der Kultur des Vielvölkerstaates wiederspiegelt. Trotz Reichtum an Bodenschätzen und dem Potenzial einer jungen Bevölkerung kämpft Usbekistan immer noch mit den Nachwirkungen der Sowjet-Ära. Ein schwindender Aralsee und baumwollpflückende Schüler, Studenten und Lehrer stehen beispielhaft für die Probleme der „unabhängigen“ Republik. Ein Vortrag über eine Exkursion durch das bisher touristisch wenig bekannte Land der Seidenstraße.

31.10.2013

19:30 Uhr

Haiti: Hispaniolas trauriges Lächeln

Christian Schmetz

Die Dominikanische Republik ist seit Jahrzehnten gerade auch bei deutschen Touristen ein beliebtes Urlaubsziel. Haiti, ihr westlicher Nachbar, ist meist nur als "Exot" bekannt. Kreolische Küche, französisch-westafrikanische Wurzeln und Voodoo sind Schlagworte, die in diesem Zusammenhang oft fallen - aber leider auch politische Unruhen und Naturkatastrophen wie Wirbelstürme und Erdbeben.
 
Das verheerende Erdbeben im Januar 2010 war mein persönlicher Startpunkt in die Humanitäre Hilfe. Die Eindrücke aus der Zeit meines ersten Praktikums und die Entwicklungen des Landes haben mich seit dem stets begleitet. Deshalb war es für mich ein besonderes Erlebnis, als ich Haiti im Rahmen einer Projektreise für den Marburger Verein Terra Tech besuchen durfte. In meinem Vortrag werde ich von meinen Eindrücken und Erlebnissen berichten - aus einem Land, in dem tiefe Trauer noch deutlich spürbar ist, in welchem der Aufbruch aber auch schon begonnen hat.


04.07.2013

19:30 Uhr

Hundeschlittenabenteuer und Feldforschung in Lappland

Dirk Hattermann

„Gib mir Schnee, gib mir Hunde und den Rest kannst du behalten“, so lautet ein berühmtes
Zitat des dänischen Polarforschers Knud Rasmussen. Viel mehr braucht es eigentlich auch nicht, um die verschneite und endlose Weite Nordskandinaviens in all ihrer Schönheit zu erleben. Im Frühjahr 2013 hatte ich das Glück als einer von 28 internationalen Teilnehmern am Fjällräven Polar partizipieren zu dürfen - einer mehrtägigen, 330 km langen Abenteuer-Reise auf dem Hundeschlitten, vom norwegischen Signaldalen bis ins schwedische Jukkasjärvi. In diesem Zusammenhang möchte ich euch von meinen ersten Gehversuchen als Musher berichten und was es heißt mit einem eigenen Hundegespann, gezogen von sechs ungebändigten Vierbeinern, am Nordpolarkreis unterwegs zu sein.


Zuvor - im Sommer 2012 - hatte ich die Möglichkeit die subarktische Natur von einer völlig
anderen Seite kennenzulernen. Im Rahmen meiner Diplomarbeit über die Krähenbeere lebte und forschte ich für zwei Monate im schwedischen Abisko, gelegen am See Torneträsk, zwischen Narvik und Kiruna. Das Landschaftsbild dieser Region Nordeuropas ist geprägt durch ein faszinierendes Mosaik aus grünen Birkenwäldern, subalpinen Heiden und den schneebedeckten Gipfeln des skandinavischen Fjälls. In diesem Abschnitt meines Vortrages möchte ich euch nicht nur über die Arbeit im Feld und den Alltag auf der Station berichten, sondern euch vielmehr teilhaben lassen an meinen ganz persönlichen Naturerlebnissen, die ich im Land der Mitternachtssonne machen durfte.



06.06.2013

19:30 Uhr

Altai - Eine Reise durch den Süden Sibiriens

Marius Räbiger, Patrick Bergmann

Im Rahmen einer vierwöchigen Sommerschule durften wir im August 2012 an den südlichen Rand Sibiriens reisen. Im Grenzgebiet zwischen der Mongolei, China, Kasachstan und Russland liegt die Region Altai. Von trockenen Steppenlandschaften bis hin zum über 4000m hohen Altaigebirge wird hier alles geboten. Während es morgens noch Eis an den Außenwänden der Zelte hatte, wurde schon wenige Stunden später wieder die Sonnencreme ausgepackt. In vielerlei Hinsicht eine Landschaft der Extreme, wo die Zeit oftmals still zu stehen scheint.
Über Stunden dauerten die Fahrten in den alten Bussen aus Sowjetzeiten, in die es reinregnete, jedes Schlagloch einen wieder wachrüttelte und sich der Busfahrer auch nach dem dritten Durchlauf nicht scheute, seine Best of Modern Talking CD noch einmal neu zu starten.
Unter anderem führte die Reise uns zu einer kleinen deutsch-stämmigen Gemeinde an der Grenze zu Kasachstan. Außerdem wanderten wir quer durch das Marschej-Tal an der mongolischen Grenze, wo nur wenige Wochen vor unsere Ankunft ein über 100 Jahre alter natürlicher Stausee nach starken Regenfällen auslief.
Wir möchten euch mit unserem Diavortrag von diesen vielen intensiven Erlebnissen erzählen und euch ein Bild von der Vielseitigkeit der Region im Süden Sibiriens vermitteln.

16.05.2013

19:30 Uhr

Mexiko - Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas

Jonas Fritzsche, Kolja Koch

Wir haben im vergangenen Sommer einige Monate im mexikanischen Bundesstaat Chiapas verbracht. Unsere Reise nach Chiapas war keine klassische Erlebnisreise und vor allem politisch motiviert: Wir haben als Menschenrechtsbeobachter in indigenen Gemeinden gelebt, wo wir Einblicke in die zapatistische Bewegung bekommen konnten. Die Zapatisten haben 1994 in Chiapas den Aufstand gegen ihre Unterdrückung gewagt und besetzten Ländereien, die ihnen im Kontext kolonialer bzw. kapitalistischer Ausbeutung entwendet worden waren. Sie versuchen basisdemokratisch alternative Bildungs-, Gesundheits- und Wirtschaftsstrukturen aufzubauen und streben eine solidarischere und ausbeutungsfreie Gesellschaft an. Die Gemeinden werden vom Militär und paramilitärischen Gruppierungen bedroht, da verschiedene Akteure sie vertreiben wollen, um Agrar-, Infrastruktur- oder Tourismusprojekte zu realisieren.

Neben unseren Erfahrungsberichten aus den Gemeinden und Bildern aus Chiapas möchten wir vom zapatistischen Widerstand erzählen und auf Basis ihrer Perspektiven auf Tourismus und “Entwicklung” mit euch diskutieren, inwiefern westliche Tourismuskonzepte auf globalen und lokalen Ungleichheitsstrukturen aufbauen, die Leben der lokalen Bevölkerung verändern und welche Problematiken sich daraus für “unsere” Reisevorstellungen ergeben.

25.04.2013

19:30 Uhr

Ecuador

Alexander Groos
Alexander Groos
Durch mein Interesse an der Natur, fernen Ländern und Kulturen sowie den vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt war ein Studium der Geographie quasi vorbestimmt. Vertieft habe ich mich in der Zwischenzeit im Bereich der physischen Geographie - insbesondere im Bereich der Meteorologie, Geologie und Fernerkundung.
Als Ausgleich zum Studium treibe ich viel Sport und nutze die vorlesungsfreie Zeit mit Begeisterung zum Wandern, Klettern, Bergsteigen etc. (Stand: 28.04.2013)

Im Sommer letzten Jahres habe ich auf der Estación Científica Rio San Francisco im Bergnebelwald von Ecuador ein klimatologisches Praktikum absolviert und währenddessen das Land durch mehrere kurze Ausflüge intensiver kennengelernt. Weltweit lässt sich vermutlich kein zweites Land finden, das auf einer Fläche kleiner als Deutschland und einer vertikalen Ausdehnung von über 6.000 Höhenmetern eine solche biologische, klimatische und landschaftliche Diversität vorzuweisen hat wie Ecuador. In meinem Vortrag werde ich einen Einblick in das Praktikum im Podocarpus Nationalpark geben und von meinen Reisen ins Paramo-Grasland, zum Madango-Massiv, zum Tungurahua - dem aktivsten Vulkan des Landes - sowie der Besteigung des Chimborazo berichten.

07.02.2013

19:30 Uhr

Norwegen

Sebastian Worm
Sebastian Worm
Hallo! Ich studiere nun schon seit fast fünf Jahren Geographie an der Philipps Universität Marburg. Bald bin ich hier fertig, dann kann ich endlich nach Norwegen verschwinden. Photographie ist neben Musik meine große Leidenschaft. Ihr gehe ich am liebsten im hohen Norden nach, weil dort nicht so viele Menschen im Weg stehen. (Stand: 05.02.2013)

Norwegen hat viele Gesichter. Mancher verbindet es mit Fjorden, Wikingern, Hurtigruten und Mitternachtssonne, manch anderer mit Tørrfisk, Käsehobeln und jungen Müttern, die mit Kinderwagen auf den lokalen Hausberg rennen. Bereist man das Land, erlebt man oft mehrere Jahreszeiten - pro Tag. Ist man mal länger dort, lernt man es zu lieben oder zu hassen, zumindest aber, damit umzugehen. Im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms ergab sich für mich die Möglichkeit, von 2010 bis 2011 zwei Semester in Bergen zu studieren. Dabei hatte ich auf Exkursionen und Wanderungen genügend Zeit, mir Norwegen genauer anzusehen.

Am Ende der Studienzeit wartete noch ein Praktikumsplatz in Trondheim auf mich. Meinem inneren Troll folgend beschloss ich, mit dem Fahrrad dorthin zu fahren. Das Ergebnis: Mehr als 1000 Kilometer Umweg, die Feststellung, dass zwei Semester Auslandsstudium zu kurz sind und die Erkenntnis, dass ich beim nächsten Mal alles wieder genauso machen würde. Ja, jeg elsker dette landet.    

17.01.2013

19:30 Uhr

Neun Jahre in Chile

Birte Dohlen

Das Wort „Chile“ stammt aus der Sprache der Aymara-Indianer und heißt „Wo die Welt zu Ende ist“. Dieses Land am Ende der Welt ist meine zweite Heimat, war mein Zuhause für neun aufregende Jahre. Ich wuchs zwischen Chile und Deutschland auf, in zwei Kulturen, zwei Ländern und auf zwei Kontinenten. Sobald sich die Gelegenheit bot, packten wir ein paar Sachen ein und machten uns auf eine weitere Reise durch Chile und Argentinien. Ich habe viel gelernt, erlebt und gesehen. Von der Atacamawüste im Norden, über die windigen Küsten, die Weiten der Pampa, die Schönheit der Vulkane, der Gletscher, der tiefen Seen und eiskalten Flüsse bis hin zur südlichsten Stadt der Welt im Feuerland. Mit meinem Vortrag möchte ich euch mit auf eine kleine Reise durch meine Vergangenheit nehmen und euch diesen Teil der Erde, seine Kultur und meine Erfahrungen und Erlebnisse ein wenig näher bringen.

13.12.2012

19:30 Uhr

Die Kola-Halbinsel - Menschen und Rentiere von Lovozero

Christian Schmetz

Während meines Auslandsstudiums der „Arctic Studies“ in Finnland wurde mir von einem Betreuer angeboten, einen vierwöchigen Forschungsaufenthalt auf der russischen Kola-Halbinsel zu absolvieren. Einziges Problem: Ich sollte alleine gehen und sprach kein Russisch. Doch es klang spannend - und ich liebe Abenteuer. Gut zwei Monate nach der ersten Idee hieß es dann tatsächlich: Auf nach Lovozero! Das ca. 160 km südöstlich von Murmansk gelegene Dorf gilt als Hauptstadt der Saami in Russland. Außerdem gibt es hier zwei Kooperativen, die Rentierzucht betreiben. Der Vortag handelt somit vom Dorfleben am Rande der Tundra, Abstechern zum Winterlager der Rentierzüchter und dem Festival des Nordens. Dabei kommen meine Erfahrungen mit dem arktischen Klima und dem Alltagsleben vor Ort, sowie die Suche nach einem Masterarbeitsthema, nicht zu kurz. Außerdem werde ich von meinen ersten kyrillischen Gehversuchen berichten und beschreiben, wie mein russischer Wortschatz gezwungenermaßen schnell auf 50 Wörter anwuchs."

01.11.2012

19:30 Uhr

Ecuador – Größte Vielfalt auf kleinstem Raum

Frank Posch

Im Rahmen meines Anderen Dienstes im Ausland hatte ich die Chance, ein Jahr lang Einblicke in die Kultur Ecuadors zu erhalten. So wie sich schon in wenigen Stunden Fahrt Landschaften, Klimate, Vegetation und Tierwelt verändern, so wechseln auch die Dialekte, Gerichte und Gewohnheiten der Menschen. Beginnend im größten kolonialen Altstadtkern Südamerikas auf 2600 m Höhe geht es in die nördlichen Anden rund um Otavalo, wo ich das Jahr über in der Umweltabteilung der Kommunalverwaltung gearbeitet habe. Neben der anstrengenden Pflege der Grünanlagen mit sehr humorvollen Kollegen bis hin zu Wiederaufforstungsprojekten im Trinkwasserschutzgebiet waren viele abwechslungsreiche Tätigkeiten dabei, über die ich berichten werde. Weiter geht es über neblige Passhöhen auf 4000 m und dann hinunter in die Regenwaldregion um Tena, wo sich mir die Möglichkeit bot, einen Monat lang in einem Tourismusprojekt mitzuwirken. Am Ende erfolgt noch ein kleiner Abstecher an die trockene Pazifikküste. Über Mein Leben in meiner Gastfamilie und die kuriosen oder aufschlussreichen Begegnungen des Alltags werde ich ebenfalls erzählen.

14.07.2012

19:30 Uhr

Peru - Manu-Nationalpark

Matthias Dehling

Im Rahmen meiner Doktorarbeit verbrachte ich viele Monate im südlichen Peru, hauptsächlich im Gebiet des Manu-Nationalparks, einem der artenreichsten Gebiete der Erde. Im Vortrag zeige ich zuerst einige Bilder von der Küste um Lima, (u.a. von blühenden Wüsten). Nach Abstechern auf das offene Meer, geht es die Anden hinauf bis auf knapp 5000 m Höhe, wo ich auf der Suche nach vom Aussterben bedrohten Vogelarten war. Anschließend zeige ich ein paar Bilder aus Cusco, u.a. vom Inti Raymi (Sonnenfest). In Cusco hatte ich meine Basis für die Arbeiten im Manu-Nationalpark, den ich dann im Rest des Vortrags vorstellen werde. Ich habe dort in allen Höhenzonen vom Tiefland bis zur Baumgrenze auf etwa 3600 m gearbeitet, bin in abgelegene Forschungsstationen gefahren und habe im Park lebende Indigene, die Matsiguenka, getroffen. Ich stelle die unterschiedlichen Höhenzonen und verschiedene Habitate des Parks vor und zeige viele typische Arten Südamerikas (u.a. die Spitzenprädatoren), aber auch Bilder von weniger bekannten und seltenen (oder selten fotografierten) Tieren.

24.05.2012

19:30 Uhr

Große Exkursion Äthiopien

Gesa Koch, Christian Höfs, Julian Oeser, Dirk Hattermann

Äthiopien - das zehntgrößte Land Afrikas - ist in kultureller, historischer und naturräumlicher Hinsicht einzigartig. 50 Prozent der Fläche des Vielvölkerstaats liegen über 1200 Metern Höhe, was Äthiopien zu einem der höchsten Länder des Kontinents macht. Bedingt durch die abwechslungsreiche Topographie und die starken klimatischen Unterschiede zwischen den Tiefebenen des Grabenbruchs und den Höhenzügen des Hochlands, offenbart sich dem Reisenden eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Von der Danakil-Wüste im Norden und den Akaziensavannen des Südens, über die immergrünen Kaffeewälder des zentralen Hochlandes, bis in die Afroalpinen Höhenzüge reichen die vielseitigen Lebensräume des Landes. Insbesondere das Äthiopische Hochland beherbergt eine weltweit einzigartige endemische Flora und Fauna und ist in paläoökologischer Sicht maßgeblich durch die Vergletscherungen vergangener Eiszeiten geprägt. 
Im Rahmen einer Geländeexkursion der Biogeographie durften einige Studenten des Fachbereichs im Frühjahr 2012, in Begleitung äthiopischer Kommilitonen und unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Miehe, in die einzigartige Welt des Bale Mountains National Park eintauchen. Während der einwöchigen erlebnisreichen Wandertour mit Maultieren und Guide wurden rege aktuelle Forschungsfragen diskutiert und die vielseitige Landschaft mit ihren pflanzlichen und tierischen Bewohnern genauer unter die Lupe genommen. Im Rahmen des Diavortrags werden, neben der einzigartigen Natur der Bale Mountains und dem Exkursionsalltag mit all seinen Überraschungen, unter anderem auch Bilder und spannende Erlebnisberichte über die Semien Mountains und den Lake Tana, dem größten See Äthiopiens, präsentiert. 

10.05.2012

19:30 Uhr

Indien

Vimalo Passmann

Indien ist Faszination, Jahrmarkt der Sinne, Märchen aus 1001 Nacht, ist Projektionsfläche für Träume, seit eh und je ein Magnet für Reisende und Suchende aus aller Welt, ist ein Spannungsfeld von Gegensätzen, bedeutet glitzernde Glasfassaden nebst ärmlichen Wellblechhütten, Verkehrschaos und transzendente Meditation, bunte Festivals aller Weltreligionen – ein Reich, das von hohen Berggipfeln bis zu tropischen Kokosnussplantagen reicht. Indien bewegt, vibriert, steht niemals still. Indien ist Faszination.
Im Rahmen dieses Diavortrags möchte ich von meinen mehreren Indienaufenthalten berichten und euch dieses spannende Land und seine Menschen näher bringen.     

03.05.2012

19:30 Uhr

Zu zweit mit dem Fahrrad nach Indien - und zurück

Philipp Müller

Alles was hier Alltag bedeutet mal hinter sich lassen, mit dem Fahrrad in die Welt aufbrechen und erleben was frei sein bedeuten kann - diesen Traum erfüllen sich in letzter Zeit immer mehr Menschen. So auch wir, als wir im Oktober 2010 Richtung Süd-Südost aufbrachen ohne all zu konkete Pläne. Dabei lernten wir nicht nur erstaunliches über andere Länder und Kulturen – es war vor allem auch eine innere Konfrontation, ein Prozess, der die eigene Wahrnehmung verändert. Und so gibt es Erfahrungen, die man nicht einfach in Worten weiter geben kann, die jeder Mensch für sich selbst machen muss. Alles andere - schöne und auch abscheuliche Eindrücke, Begegnungen mit lieben Menschen in jedem Land, Freundschaften, wunderliche Naturgewalten und die immer vor dem Vorderrad weiterführende Straße – möchten wir gern mit euch teilen.

Ein knappes Jahr unterwegs und durch 32 Länder geradelt – die Auszeit vom Studium hat sich gelohnt. Freut euch auf Eindrücke vom Balkan, aus der Türkei, dem Iran, Indien, Tibet, der Mongolei und vielen anderen Gegenden. Von Momenten die uns bewegten - zumindest den Fotoapparat aus der Tasche zu holen. Da wir gerne auch zeigen wollen, was für eine wunderschöne Form die Welt zu erleben das Fahrradreisen ist, sollt ihr natürlich fleißig Fragen stellen. Eine unserer wichtigsten Erkenntnisse: Egal wo du hinfährst, egal in welcher Kultur du zu Gast bist - die einfachen Menschen werden dich ÜBERALL offen und freundlich empfangen, wenn du ihnen auf Augenhöhe begegnest!

Radreiseblog von Robin und Philipp: www.my.opera.com/leckerlakritz